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Quelle: Disclaimer von eRecht24, dem Portal zum Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert.

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2 Kommentare

  1. Flaßhoff

    Wir leben auf einem endlichen Planeten. Das betrifft auch den Bereich der Ressourcen und des Klimas.
    Dennoch setzt die Politik global auf ständiges Wirtschaftswachstum, mit der Folge eines ständig steigenden Ressourcenverbrauches und Schadstoffausstoßes. Die Folgen auf das Klima sind bekannt. Trotzdem wird weiter gemacht wie bisher: beispielhaft seien die rasche Abholzung der Wälder, der Verlust der Biodiversität, die Überfischung, die Wasserknappheit oder die Verschmutzung von Ackerböden und Wasservorräten genannt.
    Wir leben also auf Kosten unserer Enkel- und Urenkelkinder und vernachlässigen die Auswirkungen auf die „Dritte Welt“.
    Tim Jackson hat es so formuliert:“ Soziale Ungerechtigkeit und auf Umweltzerstörung gegründeter Wohlstand für einige Wenige können nicht die Grundlage einer zivilisierten Gesellschaft sein“.
    Um „Klartext“ zu reden – ein im derzeitigen Wahlkampf gerne gebrauchter Ausdruck –:
    Die derzeitigen Regierungen zerstören sehenden Augen und im vollem Bewusstsein den Planeten Erde und damit die Zukunft nachfolgender Generationen.
    Mich macht diese Erkenntnis sehr traurig und beschert mir im täglichen Leben ein ständiges schlechtes Gewissen.
    Bevor ich zur Wahl gehe, möchte ich gerne Ihre persönliche Auffassung zu der zugegebenermaßen sehr kurzen Schilderung der Problematik hören und welche Ansätze zur Reformierung sowohl der Gesellschaft als auch der Ökonomie Ihnen vorschwebt.
    Antworten Sie aber bitte nicht mit Argumenten wie: Abkoppelung des Ressourcenverbrauches, Fortschritt in der Technik oder ich sehe zu schwarz. Es ist m.E. zwei Minuten vor zwölf.
    Ich darf Ihnen versichern, dass ich meine Wahlentscheidung von Ihrer Antwort abhängig machen werde.
    Für Ihre Mühen recht herzlichen Dank.
    Jürgen Flaßhoff

    Antworten
    • Alexander Ringbeck

      Sehr geehrter Herr Flaßhoff,

      ich kann Ihren Ausführungen nur zustimmen. Auch ich vertrete die eher pessimistische Ansicht Tim Jacksons, dass absolute Entkopplung mindestens langfristig nicht möglich ist. Solange wir das, was wir durch zusätzliche Effizienz beziehungsweise technischen Fortschritt einsparen, an anderer Stelle zusätzlich konsumieren, bleibt selbst eine Reduzierung des globalen Ressourcenverbrauchs und des Emissionsausstoßes unmöglich. Um das mit einem Bild Peter Jacksons auszudrücken: Relative Entkopplung ist wie der Versuch eine Rolltreppe gegen ihre Fahrtrichtung herunterzulaufen, während die Treppe ihre Geschwindigkeit stets mit der unseren erhöht.

      Ebenfalls teile ich Tim Jacksons Analyse, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht an der Technologie scheitert, sondern an unserer gesellschaftlichen Ausrichtung. Während wir Effizienzsteigerungen schon lange beobachten können, stellt sich ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel – wenn überhaupt – nur langsam ein. Ohne diesen ist der Wandel zu einer Wirtschaft, die nicht alleine auf Wachstum baut, aber nicht möglich. Heute substituieren wir viele Bedürfnisse, die eigentlich immaterieller Natur sind, durch materielle. Als Beispiel sind hier die klassischen Statussymbole anzuführen. Das größere und teurere Auto bekommt seinen Wert durch den Status, den es vermittelt – weniger durch seine objektiven Eigenschaften.

      Darüber hinaus gibt es zahlreiche Zwänge, die ein schnelles Umlenken unmöglich machen. Unser Sozialstaat ist in seiner Architektur an vielen Stellen auf Wachstum angewiesen, besonders deutlich wird das im umlagebasierten Rentensystem. Und die Funktionsfähigkeit unseres Finanz- und Wirtschaftssystems in einer Wirtschaft ohne Wachstum ist fraglich, auch wenn sich an dieser Analyse die Geister scheiden. Und beispielsweise an den aktuellen Verhältnissen in Griechenland erkennen wir, dass auch eine schrumpfende Wirtschaft noch lange kein nachhaltigeres Wirtschaften bedeutet. Wenn Menschen aus Armut Raubbau an der Natur begehen müssen, ist niemandem geholfen.

      Diese Situation stellt sich zunächst als Dilemma da: Wir können nicht ohne Wachstum, da Armut, gefährdete Sozialsysteme und selbst gefährdete Demokratien mit Sicherheit nicht der Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft sind. Wir wissen aber gleichzeitig, dass weiteres Wachstum ebenfalls eine Einbahnstraße ist. Um dieser Zwickmühle zu entkommen, gibt es noch kein Patentrezept, jedenfalls keines, was mich vollständig überzeugt hat. Es gibt aber zahlreiche Ansätze, die schon heute etwas bewegen und auf jeden Fall notwendiger Teil des Weges zu einer Wohlstands-Ökonomie ohne Wachstumszwang sind. Denn auch da stimme ich ihnen zu „Die Uhr steht auf Fünf vor Zwölf“.

      Zu diesen Ansätzen gehört z.B. alles, was ich unter der Überschrift „Gebrauchen statt Verbrauchen“ zusammenfassen würde: Car-Sharing, Up- und Recycling, selbst die altbekannten Flohmärkte. Dazu gehört auch alles, was Ressourcen und Umwelt bewusst schont: Zum Beispiel das „Top-Runner-Prinzip“, welche das effizienteste Produkt einer Generation zum Standard für alle folgenden macht. Ebenso wichtig ist ein Verbot der geplanten Obsoleszenz von Produkten durch den Einbau bestimmter Verschleißteile.

      Ein Schlüssel für mich ist aber vor allem Suffizienz. Damit meine ich nicht Verzicht, sondern Wohlstandssteigerung durch verantwortungsvollen und maßvollen Konsum. „Mehr ist immer Besser!“ hat ausgedient. Unser materieller Wohlstand ist an einem bestimmten Punkt gesättigt. Es geht um das „Wie?“ des Konsumierens.

      Dafür müssen wir ein Bewusstsein schaffen. Das geht nicht mit der Brechstange. Im aktuellen Grünen Bundestagswahlprogramm fordern wir deshalb als ein Schlüsselprojekt einen neuen Wohlstandsindikator. Das BIP soll künftig nicht mehr alleine stehen, sondern mit Kennzahlen zur Armuts- und Reichtumsverteilung, zu Emmissionsausstoß und Ressourcenverbrauch und zum subjektiven Wohlbefinden der Bevölkerung kombiniert werden.

      Aber auch der Weg zu einer konsequenten Energiewende ist absolut notwendig zu einer nachhaltigeren Ökonomie. Auch, wenn ich ebenfalls der Meinung bin, dass relative Entkopplung langfristig nicht die „Wachstumsfrage“ löst, brauchen wir eine Wende in der Energieerzeugung auf jeden Fall. An ihr führt kein Weg vorbei – ob in einer wachsenden oder stationären Wirtschaft. Gleiches gilt für Effizienzsteigerungen: Sie sind nicht das Allheilmittel, aber sie sind notwendig und Bestandteil jedes nachhaltigen Konzeptes.

      Sie merken – auch ich kann ihnen kein fertiges Konzept vorlegen. Viele Aspekte konnte ich, um diese Antwort nicht ausufern zu lassen, auch gar nicht ansprechen: Vor allem die Fragen von Verteilungsgerechtigkeit in einer stationären Wirtschaft – im Inland wie auch global. Die Wachstumsdebatte hat zahlreiche Dimensionen und ich halte den Weg in eine Wirtschaft, die nicht auf Wachstum angewiesen ist für die Schlüsselaufgabe meiner Generation, in der soziale und ökologische Herausforderungen zusammenkommen. Gerne diskutiere ich mit Ihnen weiter – am Liebsten mit etwas mehr Zeit, wenn dieser Wahlkampf vorüber ist!

      Mit freundlichen Grüßen,
      Alexander Ringbeck

      Antworten