Grüne: Umfrage nicht repräsentativ

(Pressemitteilung)

Im Meinungsstreit um die Bürgerbeteiligung beim Kreisentwicklungsprogramm widersprechen die Kreisgrünen der Einschätzung der Prognos-Agentur, die Umfrage sei repräsentativ. Prognos stellt selber fest, dass man eine Befragung in Deutschland als repräsentativ bewerten könne, wenn sich 1000 zufällig ausgewählte an ihr beteiligen. Von einer zufälligen Auswahl könne beim Kreisentwicklungsprogramm aber nicht gesprochen werden, so die Grünen. Schließlich sei das Kreisentwicklungsprogramm bei über 90% der Menschen im Kreis Warendorf gar nicht bekannt, nicht alle gesellschaftlichen Gruppen haben sich in gleicher Weise aktiv beteiligt und die mehrfache Abgabe von Bögen war möglich. „Auch die Tatsache, dass es für prognos in den Kreisen Borken oder Gütersloh noch schlechter lief, begründet kein Werturteil an sich“, so Marian Husmann vom Kreisvorstand der Grünen, der in Telgte die Bürger befragt hatte. Ein „ungenügend plus“ oder „mangelhaft minus“ helfe dem Kreis nicht weiter.

„Aber wir müssen nach vorne schauen“, bekräftige Alexander Ringbeck aus Oelde, Direktkandidat der Grünen für die Bundestagswahl, die grundsätzlich positive Haltung der Grünen, „der Kreis Warendorf hat ein Kreisentwicklungsprogramm bitter nötig und die Haushaltsberatungen haben gezeigt, dass von der CDU oder dem Landrat kein positiver Impuls ausgeht. Deshalb brauchen wir auch prognos.“

Allerdings sei eine gründliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erforderlich. „Die Zukunftsprojekte müssen im Dialog mit den Bürgern entwickelt werden, nur so werden sie auch mit Leben erfüllt“, so Ringbeck. Deshalb wollen sich die Grünen weiter aktiv am Prozess des Kreisentwicklungsprogramms beteiligen.

 

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